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Seite übersetzenSo., 28.06.2026, 14:00 - 16:00 Uhr
Schon im Mittelalter wurden jüdische Mitbürger und andere Minderheiten bedrängt, verfolgt und ausgegrenzt. Dennoch konnten sie immer wieder Fuß fassen und einen Platz im gesellschaftlichen Leben finden. Sie waren Teil der Gemeinschaft, auch wenn ihnen nicht immer angemessen Respekt und Anerkennung gezeigt wurde.
Mit dem aufkommenden Nationalsozialismus änderte sich die Situation dramatisch: Diffamierungen, Verleumdungen, Entmenschlichung und barbarischer Terror gewannen die Oberhand und führten über Isolation, Vertreibung und Inhaftierung fast immer zum Tod.
Der Rundgang durch die Stadt beginnt mit einem Blick auf die Historie der jüdischen Bevölkerung im Mittelalter und erläutert die Geschichte der jüdischen Mitbürger in Soest. Er führt zu einzelnen Stationen, Häusern, aus denen die Menschen unter den Augen der Öffentlichkeit vertrieben wurden. Sie erfahren etwas über ihr Leben, ihren Lebensweg und ihr Schicksal. Eine Station ist der Ort, an dem die ehemalige Synagoge stand; in Brand gesetzt während der Soester Kirmes 1938.
Der Rundgang wird kostenlos angeboten.